Computer­tomographie (CT)

Ein bildgebendes Verfahren zur Untersuchung selbst allerkleinster Strukturen.

Weitere Standorte für diese Untersuchung:


München:
München Zentrum
ISAR Klinkum
Bogenhausen
Arabellapark

Umland:
Starnberg
Fürstenfeldbruck
 

Was ist eine Computertomographie (CT)?

Die Computertomographie ist ein modernes bildgebendes Verfahren. Durch eine um den Patienten rotierende Röntgenröhre werden überlagerungsfreie Schichtaufnahmen und 3D Aufnahmen des Körpers angefertigt. Die Belastung mit Röntgenstrahlen wird bei dem von uns eingesetzten modernen Gerät durch verschiedene Verfahren möglichst gering gehalten. Es können nahezu alle Körperregionen und Organe untersucht werden (z.B. Kopf, Hals, Wirbelsäule, Knochen, Gelenke, Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Gefäße).

Wie läuft eine CT-Untersuchung ab?

Die Untersuchung erfolgt in einer besonders weiten und kurzen „Röhre“ welche vorne und hinten geöffnet ist. Meist liegt der Patient auf dem Rücken, selten in Bauchlage. Die Untersuchung dauert je nach untersuchter Region ca. 5-15 min., die eigentlichen Aufnahmen nur wenige Sekunden. Für manche Untersuchungen ist die Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels notwendig, welches über die Armvene gespritzt wird. Bei Untersuchungen des Bauches muss oft auch ein Kontrastmittel getrunken werden. Unser freundliches Personal steht während der gesamten Untersuchung mit dem Patienten in Kontakt. Der Patient kann sich jederzeit bemerkbar machen.

Muss bei einer CT-Untersuchung unbedingt Kontrastmittel gespritzt werden?

Bei manchen Fragestellungen ist die Gabe eines Kontrastmittels notwendig da hierdurch die Aussagekraft der Untersuchung verbessert wird. Allergoide Reaktionen sind selten. Um Probleme mit der Schilddrüse oder Nieren bei der Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel zu vermeiden, müssen die Schilddrüsen- und Nierenwerte per Blutabnahme im Vorfeld überprüft werden.

Wer kann keine CT-Untersuchung bekommen?

Eine CT kann nur in seltenen Fällen nicht durchgeführt werden. Da bei der Untersuchung Röntgenstrahlen zum Einsatz kommen, wird eine CT bei Kindern und Schwangeren normalerweise nur dann durchgeführt, wenn andere Verfahren nicht in Frage kommen. Bei bekannter Unverträglichkeit, Schilddrüsenüberfunktion oder sehr stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Gabe des Kontrastmittels nur mit Vorsicht und unter bestimmten Voraussetzungen erfolgen, hier prüfen wir individuell die beste Vorgehensweise.

Was Sie zu einer Computertomographie mitbringen sollten

Bitte bringen sie Bilder und Befundberichte von auswärts durchgeführten Voruntersuchungen zum Termin mit (z.B. Kernspintomographie, Computertomographie, Röntgen Ultraschall). Diese können bei der Befundung hilfreich sein.

Wir sind für Sie da.

Keine Angst – die Untersuchung ist schmerzfrei und mit ein klein wenig Mitarbeit Ihrerseits auch gleich vorbei. Sie stehen während der Untersuchung über die Gegensprechanlage in ständigem Kontakt mit dem Personal. Wir sind für Sie da – von A bis Z!

Kurze Untersuchungszeiten und genaue Ergebnisse

Die hohe örtliche Auflösung ermöglicht eine sehr gute Visualisierung selbst kleinster Strukturen – wie zum Beispiel der Gehörknöchelchen oder der dünnen Wände der Nasennebenhöhlen. Die sehr kurzen Untersuchungszeiten ermöglichen Herz- oder Lungenuntersuchungen ohne störende Gegebenheiten wie die Atmung oder den Herzschlag.

Spezielle Untersuchungen der Computertomographie (CT)

Was ist eine Herz-CT (Cardio-CT)?

Bei dieser Untersuchung handelt es sich um ein modernes Röntgen-Diagnoseverfahren in dem die Herzkranzgefäße auf Engstellen und Ablagerungen untersucht werden. Die Herzkranzgefäße (Koronarien) versorgen den Herzmuskel mit Blut und Sauerstoff, eine Minderversorgung kann zu Angina pectoris (Brustenge), Herzinfarkt bis hin zum plötzlichen Herztod führen. Die Untersuchung wird als zuverlässige und schonende Alternative zum Herzkatheter angesehen. Im Gegensatz zum Herzkatheter erfolgt diese ambulant und nicht-invasiv, das Einführen eines Katheters in die Arterien (Schlagadern) ist im Gegensatz zum Herzkatheter nicht erforderlich. Die Herz-CT ermöglicht eine detaillierte Untersuchung des schlagenden Herzens und der sich schnell bewegenden Herzkranzgefäße. Sie können direkt nach der Untersuchung nach Hause gehen. Eine spezielle Vorbereitung für die Untersuchung ist nicht erforderlich.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Bildqualität ist umso besser und die Strahlendosis umso geringer je niedriger und gleichmäßiger die Herzfrequenz ist. Daher kann es notwendig sein die Herzfrequenz durch Medikamente zu senken. Nitrospray unter die Zunge dient zur Erweiterung der Gefäße. Zunächst wird mittels Niedrigdosis-CT ermittelt wie verkalkt die Herzkranzgefäße sind. Im Anschluss wird Kontrastmittel über eine Armvene verabreicht und die eigentliche Gefäßdarstellung durchgeführt. Die Aufnahmen dauern nur einige Sekunden, das Ergebnis steht nach wenigen Minuten fest. Während der gesamten Untersuchung werden Sie durch einen Arzt und unser freundliches Team betreut. Nach der Untersuchung werden Ihnen die Bilder und der Befund in einem Arztgespräch ausführlich erläutert.

Für wen ist diese Untersuchung sinnvoll?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache weltweit. Fettablagerungen und Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen (koronare Herzerkrankung) können zu einem Gefäßverschluss und damit zu einem Herzinfarkt führen. Wichtige Risikofaktoren sind hoher Blutdruck, hohes Cholesterin, Rauchen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei engen Verwandten. Trotz enormer Therapiefortschritte in den letzten Jahren stirbt eine Vielzahl von Patienten an einer koronaren Herzerkrankung ohne jemals zuvor Symptome gehabt zu haben (so genannter „plötzlicher Herztod“). Dies wäre vermeidbar da Fettablagerungen, Verkalkungen und Verengungen zuverlässig mittels Herz-CT nachgewiesen oder ausgeschlossen werden können und eine entsprechende zielgerichtete Therapie initiiert werden kann. Häufige Warnsymptome sind Brustschmerzen oder Atemnot, vor allem bei Diabetikern oder bei Frauen sind jedoch auch andere Symptome möglich.

Die Herz-CT wird in der aktuellen Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) bei Patienten mit einem niedrigen bis mittleren Risiko für das Vorliegen einer koronaren Herzerkrankung und einer hohen Wahrscheinlichkeit einer guten Bildqualität als diagnostisches Verfahren der 1. Wahl empfohlen.

Für wen ist die Untersuchung nicht sinnvoll?

Wenn aufgrund der Beschwerden des Patienten eine koronare Herzerkrankung nahezu sicher ist sollte lieber gleich ein Herzkatheter durchgeführt werden. Bei Unverträglichkeit für das Kontrastmittel, Schilddrüsenüberfunktion und schwerer Einschränkung der Nierenfunktion kann das Kontrastmittel nicht verabreicht werden. Bestimmte Herzrhythmusstörungen können die Bildqualität negativ beeinflussen. Hier muss in Einzelfall beurteilt werden ob die Untersuchung sinnvoll ist.

Kann die Herz-CT eine Herzkatheter-Untersuchung ersetzen?

Bei unauffälligem Befund in der Herz-CT kann eine koronare Herzerkrankung ausgeschlossen werden und eine aufwendige Herzkatheteruntersuchung erübrigt sich. Werden in der Herz-CT relevante Engstellen nachgewiesen, ist meist ein Herzkatheter oder eine weitere Untersuchung (z.B. MRT oder Szintigraphie) notwendig.

Wer übernimmt die Kosten für die Herz CT?

Die privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel. Leider ist die Herz-CT keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. In bestimmten Fällen werden die Kosten für die Untersuchung aber trotzdem von den Krankenkassen übernommen, gerne unterstützen wir Sie mit einem Antrag auf Kostenübernahme.

Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten

Befundberichte und Bilder von auswärts durchgeführten Voruntersuchungen (z.B. Röntgen, Kernspintomographie, Computertomographie, Ultraschall) können bei der Befundung hilfreich sein und sollten, wenn möglich, vorliegen. Zudem sollten Sie aktuelle Blutwerte (TSH, Kreatinin) mitbringen.

Was ist eine Dual-Energy CT?

Bei dieser Untersuchungstechnik handelt es sich um ein modernes Schnittbildverfahren bei dem der Körper mit Röntgenstrahlen zweier unterschiedlicher Energiebereiche untersucht wird. Durch die unterschiedlichen Abschwächungen können genauere Aussagen über die Zusammensetzung des Gewebes getroffen werden und Ablagerungen im Rahmen einer Gicht erkannt werden. Diese besondere Untersuchungstechnik wird nur von wenigen radiologischen Praxen und Kliniken angeboten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der Untersuchungsablauf unterscheidet sich nicht von einer anderen CT-Untersuchung und dauert nur wenige Minuten, die eigentlichen Aufnahmen nur Sekunden. Eine Kontrastmittelgabe ist nicht erforderlich.

Für wen ist diese Untersuchung sinnvoll?

Oftmals ist es schwierig die genaue Ursache von Schmerzen und anderen Beschwerden an Knochen und Gelenken zu erkennen. Besteht der Verdacht auf eine mögliche Gichterkrankung können mittels Dual-Energy-CT Harnsäurekristallablagerungen nachgewiesen werden. Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die in Schüben verläuft und bei unzureichender Behandlung durch Ablagerungen von Harnsäurekristallen in verschiedenen Gelenken und Geweben zu einer gelenknahen Knochen- und Knorpelschädigungen führen kann.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Untersuchung wird sowohl von den privaten als auch den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.

Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten

Bitte bringen sie Bilder und Befundberichte von auswärts durchgeführten Voruntersuchungen zum Termin mit (z.B.  Kernspintomographie, Computertomographie, Röntgen Ultraschall). Diese können bei der Befundung hilfreich sein.

Bei dieser Untersuchungstechnik wird der Körper mit Röntgenstrahlen zweier unterschiedlicher Energiebereiche untersucht. Durch die unterschiedlichen Abschwächungen können genauere Aussagen über die Zusammensetzung des Gewebes getroffen werden. Diese besondere Untersuchungstechnik wird nur von wenigen radiologischen Praxen angeboten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der Untersuchungsablauf unterscheidet sich nicht von einer anderen CT-Untersuchung und dauert nur wenige Minuten, die eigentlichen Aufnahmen nur Sekunden. Eine Kontrastmittelgabe ist nicht erforderlich.

Für wen ist diese Untersuchung sinnvoll?

Nierensteine sind eine häufige Ursache für Flankenschmerzen und Blut im Urin. Mittels Dual-Energy-CT können Nierensteine mit hoher Sicherheit nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Die Behandlung ist oftmals von der Zusammensetzung des Steins abhängig. Harnsäuresteine können mittels Medikamenten aufgelöst werden, während dies bei vielen anderen Steinen nicht möglich ist. Mittels Dual-Energy-CT kann die Art des Nierensteins bestimmt werden.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Untersuchung wird sowohl von den privaten als auch den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.

Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten

Bitte bringen sie Bilder und Befundberichte von auswärts durchgeführten Voruntersuchungen zum Termin mit (z.B.  Kernspintomographie, Computertomographie, Röntgen Ultraschall). Diese können bei der Befundung hilfreich sein.

Was ist eine Dual-Energy CT?

Bei dieser Untersuchungstechnik wird der Körper mit Röntgenstrahlen zweier unterschiedlicher Energiebereiche untersucht. Durch die unterschiedlichen Abschwächungen können genauere Aussagen über die Zusammensetzung des Gewebes getroffen und Bildstörungen reduziert werden. Diese besondere Untersuchungstechnik wird nur von wenigen radiologischen Praxen angeboten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der Untersuchungsablauf unterscheidet sich nicht von einer anderen CT-Untersuchung und dauert nur wenige Minuten, die eigentlichen Aufnahmen nur Sekunden. Eine Kontrastmittelgabe ist nicht erforderlich.

Für wen ist diese Untersuchung sinnvoll?

Medizinische Implantate wie künstliche Hüftgelenke, Platten oder Schrauben führen oftmals zu einer Störung des Bildes (Artefakt) und so zu einer eingeschränkten Beurteilbarkeit der CT-Aufnahmen. Die Dual-Energy-CT erlaubt es die Artefakte deutlich zu reduzieren und somit die Qualität der Aufnahmen zu verbessern.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Untersuchung wird sowohl von den privaten als auch den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.

Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten

Bitte bringen sie Bilder und Befundberichte von auswärts durchgeführten Voruntersuchungen zum Termin mit (z.B.  Kernspintomographie, Computertomographie, Röntgen Ultraschall). Diese können bei der Befundung hilfreich sein.

Die DEXA-Methode (engl. „Dual Energy X-Ray Absorbtiometry) ist ein röntgenbasiertes Verfahren. Die Strahlendosis ist hier extrem gering und beträgt max. 20% der täglichen natürlichen Strahlenbelastung (1–10 µSv). Dabei wird der T-Wert ermittelt. Ein T-Wert von ≥ –1 gilt als normal, bei einem T-Wert zwischen −1 bis −2,5 liegt noch keine Osteoporose vor, allerdings bereits eine Vorstufe, die sogenannte Osteopenie. Ein T-Wert von < −2,5 führt zur Diagnose Osteoporose. Die DEXA ist das am weitesten verbreitete Verfahren und wird daher von internationalen Leitlinien empfohlen

Nachteile hat die DEXA wenn fortgeschrittene degenerative Veränderungen von Wirbelsäule und Hüfte oder eine Skoliose vorliegen, diese können die Messwerte verfälschen. Auch bei einliegendem Fremdmaterial in der Lendenwirbelsäule, in der Hüfte oder in der Hauptschlagader ist eine DEXA-Messung häufig nicht möglich.

Eine Alternative ist dann die QCT (quantitative Computertomographie). Diese ist eine Röntgenuntersuchung, bei der Schichtaufnahmen verschiedener Körperteile erstellt werden.  Hier werden die Knochen überlagerungsfrei dargestellt. Ihr Vorteil: Sie erfasst auch die vielen kleinen Knochenbälkchen im Inneren des Knochens. Deren Qualität, so sagen Experten, zeigen das Bruchrisiko besonders gut an. Die Methode ist außerdem unempfindlich gegen Messfehler, die zum Beispiel durch degenerative Veränderungen des Knochens hervorgerufen werden können. Allerdings hat sie auch Nachteile: Die Strahlenbelastung ist im Vergleich zur DXA höher und beträgt ca. 50 µSv was in etwa der Dosis einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs entspricht.

Beide Untersuchungen sind schmerzfrei, erfolgen im Liegen und dauern nur wenige Minuten. Das Ergebnis liegt unmittelbar nach der Messung vor.

Hinweise zu den CT-Untersuchungen

Röntgenröhre und Empfangsdetektoren

Ein Computertomograph besteht aus einer Röntgenröhre und Empfangsdetektoren, die sich sehr schnell um den Körper eines Patienten drehen, während er auf einer Liege langsam durch das ringförmige Gehäuse des Geräts geschoben wird.

Die Röntgenröhre erzeugt einen sogenannten Röntgenfächerstrahl, der den Körper durchdringt und innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen, wie Organe und Knochen, unterschiedlich stark abgeschwächt wird. Die Empfangsdetektoren gegenüber dem Röntgenstrahler empfangen die unterschiedlich starken Signale und leiten sie an einen Computer weiter, der aus den empfangenen Daten Schichtbilder des Körpers zusammensetzt.

Die Computertomographie (CT) und die strahlungsfreie Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) werden oft als Konkurrenten dargestellt. Wir sehen jedoch beide Methoden als sich ergänzende Diagnose-Maßnahmen.

Je nach zu untersuchender Region, diagnostischer Fragestellung, persönlicher Situation des Patienten etc. entscheidet Ihr behandelnder Arzt in jedem individuellen Fall, welche Diagnose-Methode sich am besten eignet und ob der Einsatz der Computertomographie indiziert ist.

In Notfallsituationen wird zum Beispiel eher eine CT durchgeführt, da sie innerhalb von wenigen Minuten eine Diagnose liefert. Die Untersuchung mittels Kernspintomographie dauert dagegen zwischen 15 und 30 Minuten.

Weitere Untersuchungen, bei denen häufig die CT eingesetzt wird, sind zum Beispiel:

  • Untersuchung von festen Strukturen mit einem geringen Wassergehalt, beispielsweise Knochen oder luftreichen Regionen wie die Lunge
  • Untersuchung bei vielen Erkrankungen im Bauchraum
  • Untersuchungen im Bereich der Schädelbasis, der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs
  • Untersuchung bei Verkalkungen der Herzkranzgefäße
  • Untersuchung bei Patienten mit Herzschrittmachern und eingesetzten Defibrillatoren
  • Untersuchung bei Patienten mit älteren Cochlea-Implantaten (Innenohr-Prothese)
  • Untersuchung bei Patienten mit Metallsplittern im Körper (Granatsplitter, Metallsplitter im Auge etc.)

Die Computertomographie (CT) kommt vor allem bei Beschwerden und Erkrankungen verschiedener Körperregionen zum Einsatz, zum Beispiel bei:

  • der Untersuchung des Kopfes
  • der Nasennebenhöhlen, Schädelbasis und des knöchernen Mittel- und Innenohres
  • der Kiefer und Zähne
  • der Halswirbelsäule und Halsweichteile
  • der Lendenwirbelsäule
  • des Skeletts in Armen und Beinen
  • des Herzens
  • der Blutgefäße
  • der Lunge und Atemwege
  • des Bauchraums und Beckens
  • des Darms (Virtuelle Koloskopie)

Bei bestimmten CT-Untersuchungen ist auch die Gabe eines jodhaltigen, wasserlöslichen Röntgen-Kontrastmittels notwendig. Durch die Gabe des Kontrastmittels über eine Armvene lässt sich die Aussagekraft einer Computertomographie-Aufnahme oft enorm steigern, da sich dadurch die verschiedenen Körpergewebe besser voneinander abgrenzen lassen.

Bei Untersuchungen des Bauch- und Beckenraums muss der Patient vor der Untersuchung oft zusätzlich ein Kontrastmittel langsam trinken.

Die heute verwendeten Röntgenkontrastmittel werden in der Regel von den Patienten gut vertragen.

Informationsblatt zur Einnahme von Kontrastmitteln .pdf

Durch die elektronische Nachbearbeitung der gemessenen Daten entstehen am Computer dreidimensionale Darstellungen des untersuchten Bereiches. Dabei können auch störende Bildinformationen entfernt werden. Das mit dieser Technik erzeugte Bild ist im Vergleich zum üblichen Röntgenbild sehr viel übersichtlicher und wird überlagerungsfrei dargestellt. Die Möglichkeit der dreidimensionalen Darstellung gibt dem Radiologen ein weiteres Mittel für eine zweifelsfreie Diagnose in die Hand.

In unseren Praxen setzen wir hochmoderne Multisclice-Computertomographen (Mehrschicht- oder Multidetektor-Geräte) ein, in denen die Patienten nur einem Minimum von Strahlen ausgesetzt werden. Bei diesen Geräten rotiert das Detektorsystem mehrmals pro Sekunde um den Patienten. Dabei wird die Patientenliege kontinuierlich vorgeschoben. Die dabei gemessenen Informationen beschreiben somit eine Spirale. Diese bei uns durchgeführte spezielle Form der Untersuchung wird „Spiral-CT“ genannt und ermöglicht eine lückenlose Erfassung des Untersuchungsbereichs.

Zudem verfügen unsere Computertomographen über parallele Röhren-Detektorsysteme, mit denen sie mehrere Fächerstrahlen gleichzeitig aussenden und empfangen. So können bei einer Umdrehung bis zu acht Schichtbilder gleichzeitig erzeugt werden. Damit vermindert sich nicht nur die Strahlenbelastung, sondern auch die Untersuchungszeit.

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Unser Empfangsteam hilft Ihnen bei allen organisatorischen Fragen schnell weiter. Gerne beantworten wir auch Ihre medizinischen Fragen – vor und nach Untersuchung.

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